Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Ich stimme zu.

réBelles !

femal(E)motion

rébelles

femal(E)motion

Frauen.Bilder.
in (e)motion

JOSEFINE GÖHMANN/sopran
MARIO HÄRING/klavier

"réBelles! portraits lyriques" in performativen, interdisziplinären Konzertformaten.



// FRAUENBILDER
réBelles! mit Videoprojektion cineastischer Dimension und Referenz.
JAN SPECKENBACH / Video & Licht
MARTHA LANGE / Kostüm

mit freundlicher Unterstützung der Volksbühne Berlin
Kooperationspartner: Heidelberger Frühling, Liedzentrum Heidelberg
Herbst 2022

// FEMAL(E)MOTION
réBelles! mit Choreographie, Kostüm, Licht
LOUISE WAGNER / Choreographie
Kooperationspartner: KulturBüro Elisabeth/Berlin-Mitte
Elisabeth Kirche, Berlin-Mitte // 19., 20., 21.08.2022


Salome, Lulu, Elektra, Marietta, Mélisande, Jeanne, Maria, Maria Magdalena, Judith, Pippa, Marie, Nanna, Marcella, ...

Neue Frauen, Neue Bilder, Neue Rollen. Neuer Pinselstrich. Revolte Moderne. Industrialisierung, Technisierung, Säkularisierung, Demokratisierung, Psychologisierung, Individualisierung.

Wer will ich sein? Was darf ich sein? Was soll ich sein?
Wie sieht der Weg zur und in der Selbstbestimmung aus?

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts werfen Emilie Flöge in Wien und Madame Lanvin in Paris das Korsett weg.
Mit vielen Opfern erkämpfen sich Frauen das Wahlrecht. - Die Kunst experimentiert, kreiert, reagiert, revoltiert mit Dada, Kubismus, Expressionismus:

„Widerspruch“, Rebellion, Sinnlichkeit, Gewalt, Verstörung kommen auf die Leinwand, werden Musik, werden Kunst und neue Schönheit.

Es entsteht ein Bild der „neuen Frau“. Die bisherige Perfektion, die bisherige Ordnung und die bisherigen Regeln gibt es nicht mehr. Dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, braucht kaum betont zu werden: Die Thematik „Selbstbestimmung der Frau“ ist unter den Schlagworten „freedom for women“ und „female empowerment“ aktuell und hoch relevant.

Komponisten wie Richard Strauss, Ernest Chausson, Arnold Schönberg, Lili Boulanger, Arthur Honegger, Paul Hindemith, Kurt Weill, Olivier Messiaen, Wolfgang Rihm sowie Alexander Wagendristel, Feliz Anne Reyes Macahis und Aya Yoshida zeichnen von 1900 bis 2020 allesamt Bilder von diesen neuen Frauen. Nicht nur auf der Opernbühne, auch im Lied. Sie sprechen klanglich mit Worten von Dichtern wie Else Lasker-Schüler, Richard Dehmel, René Morax, Francis Jammes, Gustavo Adolfo Bécquer, Bertolt Brecht und kehren immer wieder zurück zu Shakespeare.


Bei "femal(E)motion" wird das musikalische Programm "réBelles!" inszeniert und performativ zum Leben erweckt:

Auf Basis des bereits realisierten CD-/Musik-Projekt „réBelles! portraits lyriques“  entwickelt das Lied Duo Göhmann/Häring in zwei interdisziplinären Varianten performative Konzertkonzepte mit den thematischen Schwerpunkten „female empowerment“, „Lied“ und „20. Jahrhundert“:

//Frauenbilder.
Ein Liederabend mit theatraler, cineastisch-referentieller Videoprojektion und Ausbreitung kollektiver Assoziationsfelder in Zusammenarbeit mit dem Video-Künstler und Filmregisseur Jan Speckenbach.


//femal(E)motion.
Ein Liederabend mit (Raum)Choreographie, Kostüm und Licht in Zusammenarbeit mit der Choreographin Louise Wagner.


Gefördert durch "NEUSTART KULTUR/ENSEMBLES", den Deutschen Musikrat und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien